Lagerblog

Lagerblog 2026

Lagertag 1 – Samstag

Guten Morgen von unserem Lagerplatz. Die erste Nacht ist überstanden und es haben sich alle gut erholt.

Nach der Verabschiedung von Eltern und Geschwistern, traten wir die Reise nach Muolen an. Zu Fuss ging es über Zihlschlacht nach Muolen. Die Zeit auf der Wanderung wurde rege zum Austauschen genutzt. Angekommen, waren alle froh, einen Schattenplatz und frisches Wasser zu haben. Nach einer kurzen Pause ging es mit dem Zeltaufbau weiter.

 

Zum Zvieri gab es feinen Johannisbeerkuchen ;) Gestärkt von diesem leckeren Kuchen befassten wir uns mit den Lagerregeln. Gemeinsam wurde angeschaut, was es braucht, damit es ein gelungenes Lager wird. Nun hatten die Kinder Zeit, ihr Zelt einzurichten und das Volleyballfeld auszutesten.

 

Zum Znacht gab es Pasta mit einer Variation an Saucen. Getoppt wurde das ganze mit leckerem Gurkensalat. Nach dem Essen spielten wir verschiedene Spiele, um den Teamgeist zu stärken und sich noch besser kennenzulernen.

 

Der Tag wandte sich langsam aber sicher dem Ende zu. Die Zähne wurden geputzt und das Pijama angezogen. Etwas unruhig verlief dann die Einschlafphase, was am ersten Abend total verständlich ist. Die erste Nacht an einem neuen Ort mit neuen Menschen ist einfach speziell aufregend.

Lagertag 2 – Sonntag

Guten Nachmittag aus Muolen. Am Morgen lernten die Teilnehmenden mehr über den Aufbau einer Karte. Nach diesem theoretischen Teil ging es in die Umsetzung. Die Teilnehmenden zeichneten in Gruppen eine Schatzkarte und versteckten am Ziel einen Schatz. Nun wurden alle Karten neu verteilt und es ging auf Schatzsuche. Als alle Gruppen mit dem Schatz zurückgekehrt sind, bekamen wir Besuch von Felix. Er war kurz vor seiner Abreise nach Schottland und möchte uns gerne auf seine Reisen mitnehmen. Da wir nicht so einfach alle nach Schottland reisen können, hat er uns Schottlandfahnen und Karten von Schottland dagelassen. Die Teilnehmenden studierten die Karten und überlegten sich dabei, was sie über Schottland wissen.

 

Gestärkt vom Mittagessen ging es am Nachmittag sportlich weiter. Sir McBagpipe kam mit einem Brief von Felix direkt aus Schottland zu uns. In Schottland haben die Highland Games Tradition. Er wollte uns diese Wettkämpfe näher bringen und sie uns selbst erleben lassen. Die Teilnehmenden traten in verschiedenen Disziplinen an, zum Beispiel Baumstamm werfen oder Sackhüpfen. Sir McBagpipe musste sich nach den Games leider auch schon wieder verabschieden, denn sein Flug nach Schottland stand an.

Unseren zweiten Abend verbrachten wir mit einem Geländegame. Die Teilnehmenden wurden in verschiedene Clans eingeteilt und wollten möglichst reich werden. Bei verschiedenen Personen konnten sie Münzen verdienen, mit denen sie auf dem Markt Ware kaufen konnten. Die Herausforderung auf dem Markt war, dass sie nicht wählen konnten, was für eine Ware sie erhalten. Zum Schluss mussten die einzelnen Clans ihre Strategie erklären. Die Gewinnergruppe durfte als erstes Dessert essen.

Lagertag 3 – Montag

Heute melden wir uns etwas früher - der Lagerplatz ist noch still und so langsam wachen die ersten Teilnehmenden auf.

Gestern Morgen starteten wir mit einem Strategiespiel. Big Bill Maple aus Kanada wollte uns das Farmleben näherbringen. Er selbst arbeitet auf einer Ahornsirupfarm. So bildeten auch wir zwei Farmen und versteckten bei jeder Farm eine Flasche Ahornsirup. Ziel war es, die gegnerische Flasche zur eigenen Farm zu bringen. Die Schwierigkeit war, dass die Teilnehmenden spezielle Rollen zugeteilt bekamen - diese Rollen konnten sich gegenseitig ausschalten, es bestand jedoch eine Rangordnung, was das ganze etwas schwieriger machte.

 

Nach diesem sportlichen Programm durften wir uns am Mittag mit leckeren Hotdogs verköstigen lassen.

Am Nachmittag ging es mit Pioniertechnik weiter. Jede Gruppe absolvierte verschiedene Posten - sei es Tipi bauen, Blachenkunde, Feuerkunde, Knoten oder erste Hilfe. Anschliessend gab es für alle eine kalte Dusche und Freizeit.

Nach dem Abendessen ging es gemütlich weiter - heute stand der Easyabend an. Die Teilnehmenden durften selbst wählen, welche Posten sie besuchen möchten. Das Frisuren machen und Nägel lackieren war hoch im Kurs. Auch die gemütliche Zeit ums Lagerfeuer mit Marshmallows durfte dabei nicht fehlen.

Lagertag 4 – Dienstag

Wie jeden Morgen wurden die Kinder mit Musik geweckt. Nach dem Aufstehen wurden wir von der Küche mit einem ausgiebigen Frühstück inklusive Speck und Rührei überrascht. Es war mega lecker! Anschliessend ans Abwaschen ging es sportlich weiter. Der alljährliche Tanzblock stand an. Von Macarena, über Pata Pata bis zum Hochzeitstanz wurde alles getanzt.

Zum Mittag gab es als Stärkung Gurkensuppe und Minestrone. Am Nachmittag kam Ranger Rosie auf Besuch. Sie brachte uns das Spiel der Völker mit. Jede Gruppe musste ein Volk erfinden, das Wolkenvolk, das Dschungelvolk, das Höhlenvolk und das Vulkanvolk. Dabei gab es für jede Gruppe Vorgaben, was sie alles bestimmen müssen - unter anderem mussten sie eine Lösung für ein Problem finden.

Den Tag liessen wir gemütlich ausklingen. Beim gemeinsamem Singen kamen Erinnerungen an alte Lieder hervor. Einige Teilnehmende waren schon sehr müde und sicherlich froh, dass es nach einer Schoggibanane ins Zelt ging.

Lagertag 5 - Mittwoch

Auch gestern morgen wurden die Kinder mit Musik geweckt. Nach dem Frühstück ging es ans Rucksack packen, denn wir verbrachten den Tag nicht auf dem Lagerplatz. Eine Griechin hat uns einen Badeplatz organisiert. Deshalb wanderten wir gemeinsam nach Arbon, um den Nachmittag in der Badi zu geniessen.

In der Badi ging es zuerst an den Wassercheck und danach wurden die TN in kleinere Gruppen unterteilt. In diesen Gruppen spielten sie Spiele, nutzen die Rutschbahn und hatten ihren Spass. Ausgepowert ging es mit dem Zug zurück auf den Lagerplatz.

Das Znachtessen sorgte für leuchtende Kinderaugen, denn es gab Chicken Nuggets. Anschliessend an den Abwasch gab es einen Spieleabend. Die Kinder konnten zwischen verschiedenen Spielen aussuchen.

Lagertag 6 - Donnerstag

Gestern morgen ging es sportlich los. Das alljährliche Güllä stand an. Wir schlossen jeweils zwei Gruppen zu einem Team zusammen und teilten uns Leitungspersonen auf die Teams auf. In der ersten Phase spielten diese beiden Teams gegeneinander. In der zweiten Phase gab es eine Runde Leitungspersonen gegen Teilnehmende. Es war eine interessante Runde, die dieses Jahr niemand für sich entscheiden konnte.

Am Nachmittag ging es gestärkt mit einem Bastelblock weiter. Die Teilnehmenden konnten zwischen Scherenschnitten, Karten basteln, Kaktus basteln und Tontopf bemalen entscheiden. Dabei entstanden verschiedenste Motive - Berge und Kakteen waren sehr hoch im Kurs.

Frisch geduscht und nach einer leckeren Portion Spätzlipfanne bekamen wir Besuch von Don Sombrero Sanchez, einem Mexikaner, welcher auf eine Party in der Mayastadt eingeladen war. Leider wurde ihm seine Karte geklaut und er musste die einzelnen Teile wieder zurückerhalten, damit er auf die Party kann. Die Personen, welche ihm die Karte entwendet haben, verlangten im Gegenzug Hilfe. So erspielten sich die Teilnehmenden in einer ersten Phase einzelne Buchstabenkarten. Um diese Karten zu erhalten traten die Gruppen in den Disziplinen Sackhüpfen, Blachen falten, Eierlauf, Jasskartensammeln, Büchsen werfen, Zielwurf, Boccia und Blache drehen an. Die Gewinnerperson erhielt jeweils einen Buchstaben. Zum Schluss wurden die Buchstabenkarten in der Gruppe nach Farbe aufgeteilt. Nun kamen die einzelnen Farbgruppen zusammen und versuchten Wörter zu bilden. Sobald sie das Wort gefunden haben, ging es auf die Suche nach den Dieben. Diese hatten eines der psychischen Probleme, welche die Kinder mit den Karten gebildet hatten. Nun ging es darum, diesen Personen Tipps zu geben, welche Strategien sie anwenden können. Unterstützt wurden sie dabei von Leitungspersonen. Als Dank für die Hilfe gaben uns die Personen die geklauten Kartenteile. Leider wurde es nun etwas spät und Don Sombrero Sanchez entschied sich, ohne uns in die Mayastadt zu gehen. Als Dank für die Hilfe hat er uns eine Piñata geschenkt. 

Lagertag 7 - Freitag

Am Morgen stand das Spielturnier an. Gestartet wurde mit American Bulldog. Anschliessend traten die einzelnen Gruppen in den Disziplinen Fussball und Rugby gegeneinander an. Nachdem alle Gruppen einmal gegeineinander in beiden Disziplinen angetreten waren, war Zeit für eine Stärkung. 

Nach den üblichen Ämtli ging es am Nachmittag bei wunderschönem Wetter weiter. Endlich konnte die Badehose wieder ausgepackt werden, denn es gab verschiedene Wasserspiele. In den Gruppen spielten sie verschiedene Wasserstaffetten und ein Farbenvölk. Auch eine Wasserrutsche durfte nicht fehlen. Nun hiess es noch ein letztes Mal duschen, denn diese wurden noch vor dem Znacht abgebaut.

Und wie es am letzten Abend so üblich ist, genossen wir gemeinsam den Abschlussabend. Eine Indische Frau kam auf Besuch und nahm uns mit auf eine Reise durch Indien. In kleinen Gruppen wurden fleissig Punkte gesammelt. Zuerst erfanden die Gruppen Tänze zu passender Musik. Anschliessend wurde das Wissen über Indien in einem Kahoot abgefragt. Die letzte Challenge bestand daraus, mit Jasskarten einen Turm zu bauen. Was schon so nicht immer ganz einfach ist, wurde durch den leichten Wind noch erschwert. Später am Abend stiess Felix zu uns. Er kam gerade von seiner Reise zurück und fragte uns, ob uns die Reise gefallen hat. Lange hält er es wahrscheinlich nicht zuhause aus, er hat schon Ideen, wo es als nächstes hingehen könnte.

Lagertag 8 - Samstag

Wir melden uns noch ein letztes Mal.

Gestern Morgen hiess es packen und Zelte abbrechen. Fleissig halfen alle mit wo sie konnten und so war der Lagerplatz ruckzuck abgebaut.

Motiviert mit Musik machten sich die Kinder mit ein paar Leitungspersonen auf den Nachhauseweg. Neben Pausen um wieder zu Kräften zu kommen und den Durst zu löschen, legten wir an der Sitter einen Stopp ein und kühlten unsere Füsse ein wenig ab. Das Leitungsteam und eine Gruppe Ehemaliger sorgten während dieser Zeit auf dem Lagerplatz für den Restabbau und das Einräumen in unseren Räumen.

Wir danken allen Teilnehmer:innen, unseren Köchen und dem gesamten Leitungsteam für diese unvergessliche Woche.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wenn es in der zweiten Ferienwoche ins Kala geht und auf ein Wiedersehen!